Arteria-mesenterica-superior-Syndrom

Das Arteria-mesenterica-superior-Syndrom wird hervorgerufen durch die Kompression des distalen Duodenalabschnittes zwischen der Aorta und der Arteria mesenterica superior. 

Das Syndrom taucht häufig nach Operationen auf. Weitere Ursachen können chronischer Gewichtsverlust, Ernährungsstörungen, anatomische Anomalien und pathologische Körpervorgänge mit lokaler Begrenzung sein. Die Gemeinsamkeit der Ursachen liegt in der Stellung des physiologischen Winkels zwischen Aorta und der Arteria mesenterica superior. Das Syndrom ist zu erwarten, wenn sich der Winkel von einer üblichen Stellung zwischen 38 und 56 Grad auf etwa 6-25 Grad verringert. 

Die Patienten leiden an starken Oberbauchschmerzen und einer erschwerten Nahrungsaufnahme, die in Verbindung mit Übelkeit und Erbrechen steht. Es kommt folglich zu einer Mangelernährung. Das Syndrom ist schwer von einer Esstörung zu unterscheiden.

Frauen sind häufiger betroffen als Männer und der Manifestationsgipfel liegt zwischen dem 10. und 39. Lebensjahr.

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Arteria-mesenterica-superior-SyndromDuodenalkompressionMesenterialwurzelsyndromSyndrom der oberen MesenterialarterieWilkie-Syndromakut gastroduodenale Obstruktionchronischer Duodenalilusmesenteriales Duodenalkompressions-Syndrom

Arteria-mesenterica-superior-Syndrom

Das Arteria-mesenterica-superior-Syndrom wird hervorgerufen durch die Kompression des distalen Duodenalabschnittes zwischen der Aorta und der Arteria mesenterica superior. 

Das Syndrom taucht häufig nach Operationen auf. Weitere Ursachen können chronischer Gewichtsverlust, Ernährungsstörungen, anatomische Anomalien und pathologische Körpervorgänge mit lokaler Begrenzung sein. Die Gemeinsamkeit der Ursachen liegt in der Stellung des physiologischen Winkels zwischen Aorta und der Arteria mesenterica superior. Das Syndrom ist zu erwarten, wenn sich der Winkel von einer üblichen Stellung zwischen 38 und 56 Grad auf etwa 6-25 Grad verringert. 

Die Patienten leiden an starken Oberbauchschmerzen und einer erschwerten Nahrungsaufnahme, die in Verbindung mit Übelkeit und Erbrechen steht. Es kommt folglich zu einer Mangelernährung. Das Syndrom ist schwer von einer Esstörung zu unterscheiden.

Frauen sind häufiger betroffen als Männer und der Manifestationsgipfel liegt zwischen dem 10. und 39. Lebensjahr.

Diagnose

Aufgrund der unspezifischen Symptomatik und der Seltenheit dieses Syndromes, ist die Diagnose schwierig und wird oft erst spät gestellt. Das Syndrom wird häufig limitiert auf psychische Störungen und verwechselt mit einer Suchtkrankheit oder anderen Essstörungen. Erst bildgebende Verfahren sorgen für Aufschluss.

Therapie

Die Behandlung beruht auf Maßnahmen zum Gewichtsaufbau mit Hilfe von intravenösen Supplementen. Gegenbenfalls sind operative Eingriffe wie eine Duodeno-Jejunostomie notwendig, um die Kompression aufzulösen. 

Häufigkeit

3 / 1 000

Orphanet-Nummer

-

weiterführende Links

mögliche Symptome

  • Oberbauchschmerzen
  • Rasches Sättigungsgefühl
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Mangelernährung
  • Gewichtsverlust