Es gibt Menschen, die Kette rauchen und ein Leben lang gesund bleiben. Und es gibt Menschen, die auf eine gesunde Lebensweise achten und trotzdem an Krebs erkranken. Entscheiden bestimmte Gene darüber, ob Mutationen zu einer Krebserkrankung führen?
Viele Menschen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2 entwickeln im Laufe der Zeit Folge- und Begleiterkrankungen wie eine Neuropathie oder Herz-Kreislauferkrankungen. Doch auch Sexualfunktionsstörungen kommen bei Diabetes mellitus häufig vor und betreffen sowohl Männer als auch Frauen.
Im Gehirn wird die zeitliche Struktur von Sprache mit ihrer schnellen Abfolge von Lauten und Pausen und dem charakteristischen Rhythmus durch elektrische Impulse kodiert. Nervenzellen können die zeitliche Abfolge akustischer Signale nur dann verarbeiten, wenn sie mit bestimmten Gliazellen zusammenarbeiten.
Ob das Herz schneller oder langsamer schlägt, reguliert das vegetative Nervensystem. An der Medizinischen Hochschule Hannover wurde nun genauer untersucht, wie dieser Mechanismus funktioniert und dabei eine gängige Lehrmeinung widerlegt.
Ein Team vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft hat die dreidimensionale Struktur der Acetyltransferase NatC vorgestellt. Das Enzym verändert Proteine der Zelle so, dass diese ihre Funktionen richtig ausüben können. In Krebszellen allerdings ist NatC häufig überaktiv.
Menschen rauchen mit deutlich geringerer Wahrscheinlichkeit und hören erfolgreicher auf, wenn sie in grünen Gegenden leben. Eine Studie von Psychologinnen und Psychologen der Universitäten Wien, Plymouth und Exeter habe den Zusammenhang zwischen grünem Lebensraum und dem Rauchverhalten untersucht.
Immunität gegen eine Krankheit entsteht dadurch, dass sich die T-Zellen nach dem Kontakt mit dem Erreger zu Gedächtniszellen entwickeln. Je stärker die initiale Immunreaktion, desto mehr Gedächtniszellen, so das bisherige Verständnis. Ein Forschungsteam der Technischen Universität München stellt dies nun in Frage.
Eine Anfang Oktober in "Neurology" publizierte Studie erhob prospektiv die Prävalenz neurologischer Begleiterscheinungen bei hospitalisierten COVID-19-Patientinnen und -Patienten. Alarmierend war, was schwere neurologische Begleiterkrankungen für das Outcome der Betroffenen bedeuteten.
Eine Veränderung des Lebensstils mit Ernährungsumstellung und mehr Bewegung kann einem Diabetes Typ 2 vorbeugen oder ihn sogar zurückdrängen. Doch gerade bezüglich Ernährung sind sich viele der rund sieben Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland unsicher: Welche Ernährungsmaßnahmen sind empfehlenswert?
Millionen Kinder erkranken bereits in jungen Jahren an Asthma. Wenige davon sind Kinder, die auf einem Bauernhof leben. Was steckt hinter der Schutzwirkung? Eine Forschungsgruppe aus München hat sich näher mit dem Darmmikrobiom von Kindern beschäftigt.
Der Zusammenbruch des Abrechnungsunternehmens AvP hinterlässt in der Apothekenbranche einen größeren Schaden als befürchtet. Nach Recherchen des Handelsblattes haben rund 4.000 Gläubiger Forderungen von insgesamt 600 Millionen Euro zur Insolvenztabelle angemeldet.
Ärztinnen und Ärzte des Universitätsklinikums München konnten in einer Studie zeigen, dass vulnerable nicht-stenosierende Plaques in der Halsschlagader eine wichtige Schlaganfallursache sind.
Eine hybride Beschichtung von Implantaten aus antibakteriell wirksamem Silber und einem Antibiotikum soll künftig vor Infektionen schützen. Für noch bessere Schutzwirkung wird das Antibiotikum speziell auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt.
Viele dermatologische Krankheitsbilder lassen sich phänotypisch nur schwer voneinander abgrenzen, unter dem Mikroskop hingegen schon. Kurz und knapp zusammengefasst folgen die neusten Erkenntnisse aus der Derma-Pathologie – von neu entdeckten Erkrankungen bis zu den Hintergründen der "COVID-Toes".