Die COVID-19-Pandemie zerrt zunehmend an den Nerven. Laut einer im November 2020 veröffentlichten repräsentativen Umfrage fühlen sich vier Fünftel der deutschen Bevölkerung Corona-bedingt gestresst. Doch wie lässt sich psychologischen Folgen - besonders im Lockdown - entgegensteuern?
Ein internationaler Forschungsverbund hat erstmals RNA-Faltungsstrukturen des SARS-CoV2-Genoms beobachtet, mit denen das Virus den Infektionsverlauf steuert. Damit schafft es Grundlagen für die gezielte Entwicklung neuartiger Medikamente zur COVID-19-Behandlung und für mögliche künftige Infektionsgeschehen mit neuen Coronaviren.
Forschende am Paul Scherrer Institut (PSI) und weiteren europäischen Institutionen sind der Frage nachgegangen, ob Feinstaub aus bestimmten Quellen besonders gesundheitsschädlich ist und was genau ihn so schädlich macht?
Eine aktuelle Studie zeigt: Knapp 30 Minuten körperliche Aktivität pro Woche in Form eines neuartigen Intervallausdauertrainings können bei stark adipösen Arbeitnehmenden das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken und die Arbeitsfähigkeit sowie die Lebensqualität verbessern.
Hüft- und Knieprothesen ermöglichen Millionen von Menschen mit schwerer Arthrose Schmerzfreiheit und Mobilität. Doch die Entwicklung von lebenslang haltbarem Material ist mit höheren Kosten - etwa für OP-Robotik - verbunden und wird von den Fallpauschalen nicht abgedeckt.
Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) stellten Experten die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet von Brain-Computer-Interfaces (BCI) vor. Eine vielversprechende Arbeit ist an der University of California entstanden.
Patientinnen und Patienten mit Diabetes scheinen ein deutlich erhöhtes Risiko zu haben, bereits vor dem 50. Lebensjahr an Darmkrebs zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kommt eine auf schwedischen Registerdaten beruhende große Kohortenstudie.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sagt der einzigen Krebsart den Kampf an, die sich mit einer Impfung in vielen Fällen verhindern lässt. Dabei handelt es sich um den Gebärmutterhalskrebs, der häufig durch humane Papillomviren (HPV) ausgelöst wird.
An der Hochschule Kaiserslautern wird an einem Rollstuhl geforscht, der seine NutzerInnen mithilfe von Sensoren in Rückenlehne und Sitz vor Schäden durch lange Druckbelastung schützt.
Genetische Einflüsse spielen eine große Rolle bei der Entstehung einer Lese- und Rechtschreibstörung. Ein internationales Team von Wissenschaftlern hat jetzt ein weiteres Gen identifiziert, das in diesen Prozess involviert ist.
“Best of Congress“ ist das dritte neue Fortbildungsformat, das esanum innerhalb der letzten Monate auf den Markt gebracht hat. Für die didaktische Konzeption und wissenschaftliche Positionierung zeichnet sich Dr. Götz-Johannes Peiseler als Chief Consultant Medical Affairs verantwortlich
Eine Studie hat die antibiotische Behandlung der unkomplizierten Appendizitis mit der chirurgischen Therapie verglichen und nach 30 Tagen ein Zwischenfazit gezogen.
Die Daten der jüngst veröffentlichten EVAPORATE-Studie zeigen, dass die Omega-3-Fettsäure Icosapent-Ethyl das Wachstum von Koronarplaques bei Patienten mit Hypertriglyceridämie begrenzen bzw. sogar rückgängig machen kann.
In der Hüftendoprothetik ermöglichen innovative Prothesenmaterialien, vielfältige Implantatmodelle und differenzierte, schonende OP-Techniken mittlerweile einen deutlich aktiveren Lebensstil.