• Wie wirken sich Defis und Schrittmacher auf die Psyche aus?

    Viele Ärzte gehen davon aus, dass ICD-Träger nach der Implantation zusätzliche psychologische Unterstützung benötigen. Eine aktuelle ESC-Studie liefert Antworten – und zeigt einen klaren Unterschied zwischen den beiden Device-Typen.

  • Hausärzteverband formuliert sechs Eckpunkte für die Primärversorgung

    Der Hausärzteverband fordert, die hausarztzentrierte Versorgung zur Grundlage des geplanten Primärversorgungssystems zu machen. Hausarztpraxen sollen dabei zentrale Anlauf- und Steuerungsstellen bleiben.

  • Stigma Übergewicht schlägt aufs Herz

    Implizite Vorurteile gegenüber adipösen Patienten treiben CRP, Blutdruck und Mortalität nach oben. Wie lassen sich Stigmata abbauen, Inkretin-Therapien langfristig steuern und das neue EASO-Rahmenkonzept ohne starre BMI-Grenzen praxisnah umsetzen?

  • Wenn die KI mitentscheidet – wer haftet dann?

    Zulassung, Haftung, Aufklärungspflicht: Prof. Stephen Gilbert erklärt, warum das CE-Zeichen keine rechtliche Absicherung bedeutet, was der EU AI Act im klinischen Alltag ändert und welche Aufgaben man KI-Agenten besser nicht überlässt. (Interview auf Englisch)

  • TSVG-Zuschläge und ePA-Pauschale: Streichung kommt erst zum Jahreswechsel

    Die Kassen wollten früher streichen, die KBV setzte sich durch: Erst ab Januar entfallen Terminvermittlungs-Zuschläge, ePA-Erstbefüllung und weitere Leistungen.

  • Ärztinnen berichten häufiger über Belastung und Karrierehürden in der Pneumologie

    Eine französische Befragung unter Pneumologen zeigt: Arbeitsbedingte psychische Belastungen sind häufig. Besonders Ärztinnen berichten über Angst, Burnout und Einschränkungen in ihrer beruflichen Laufbahn.

  • Blutungsrisiko unter Apixaban geringer als unter Rivaroxaban?

    Bei akuter venöser Thromboembolie stehen mit Apixaban und Rivaroxaban zwei etablierte DOAKs zur Verfügung. Doch wie unterscheiden sie sich im direkten Vergleich, wenn nicht die Wirksamkeit, sondern das Blutungsrisiko im Mittelpunkt steht?

  • Wochenrückblick: Behandlungsfehler melden ohne Sanktion: MD fordert Systemwechsel

    97 Todesfälle durch Behandlungsfehler allein 2025, geschätzte Milliardenkosten durch vermeidbare Schäden: Der Medizinische Dienst fordert ein verpflichtendes, aber sanktionsfreies Meldesystem nach internationalem Vorbild.

  • KBV sagt so, Kassen sagen anders: Wer trägt das Risiko bei Cannabis-Rezepten?

    Cannabisblüten sind seit Ende Juli keine Kassenleistung mehr, auch nicht für Bestandspatienten. Für Neupatienten gilt ein Fertigarzneimittel-Vorrang, den KBV und Kassen unterschiedlich auslegen.

  • Entwarnung mit Fußnote: Melatonin und die kardiovaskuläre Sicherheit

    Wer Melatonin nimmt, ist älter, häufiger hypertensiv, öfter depressiv und erscheint in Beobachtungsdaten deshalb kränker. Eine neue NHANES-Auswertung legt nahe: Nicht das Schlafmittel, sondern das Risikoprofil der Anwender könnte den früheren Verdacht erklären.

  • Zwischen Schonung und Sofa: Wie viel Inaktivität verträgt eine Schwangerschaft?

    Vielen Schwangeren wird zur Ruhe geraten, doch zu viel davon könnte einen Preis haben. Neue Sensordaten aus Schweden verknüpfen lange inaktive Phasen mit einem deutlich erhöhten Präeklampsierisiko.

  • Impfungen bei Kindern: Beratungsbedarf vor allem bei Impfmythen

    Zustimmung ja, vollständige Umsetzung nein: 25 % der Eltern wünschen nur ausgewählte Impfungen, 40 % der Kinder sind unvollständig DTP-immunisiert. Was RKI-Daten über die Gründe verraten und welche Maßnahmen in der Praxis wirken.

  • Privatpraxis vs. KV-System: Der Unterschied liegt nicht in der Medizin

    Schnellere Bildgebung und mehr Zeit im Gespräch locken, doch der wirtschaftliche Vorlauf ist lang und der Standort entscheidet. PD Dr. Ole-Alexander Breithardt ordnet im Interview ein, für wen sich der Wechsel in die Privatpraxis lohnen kann.

  • Blutdruckziel unter 130/80: Herzschutz ohne Nierenschaden?

    Ein Abfall der Nierenwerte gilt vielen als Warnsignal gegen eine straffe Einstellung. Neue Daten sprechen eine andere Sprache: Auch bei leicht eingeschränkter eGFR stiegen die renalen Endpunkte nicht signifikant an.

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