Schätzungsweise 250.000 Männer in Deutschland fühlen sich sexuell zu Kindern hingezogen. Längst nicht alle schreiten auch zur Tat. Jetzt gibt es Erkenntnisse dazu, ob diese Neigungen kontrolliert werden können.
Gab es 2016 noch 20.023 Apotheken, sank ihre Zahl im vergangenen Jahr auf 19.748. Das geht aus dem Apothekenwirtschaftsbericht 2018 hervor, der am Mittwoch in Potsdam vorgestellt wurde. Die Zahl der Beschäftigten in Apotheken hingegen stieg 2017 auf insgesamt 157.284 Mitarbeiter, darunter etwa 51.100 Apotheker.
Die Stadt Stuttgart setzt bei der weiteren Aufklärung des mutmaßlichen Abrechnungsbetrugs bei der Behandlung ausländischer Patienten am Klinikum Stuttgart auf die weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft.
Zwei hochmoderne virtuelle Seziertische erweitern die anatomische Lehre an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). 180.000 Euro in neue multifunktionelle 3D-Anatomie-Lernplattformen investiert.
Herz- und Gefäßpatienten sind oft auf Spenden von Verstorbenen angewiesen. Aber es gibt wesentliche Unterschiede zur Organspende. Darüber informiert ein neuer Film aus dem Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen.
In der Zweitlinien-Therapie des mRCC stehen mit Nivolumab und Cabozantinib seit Kurzem auch in Deutschland zwei neue Behandlungsalternativen zur Verfügung. Die randomisierte Phase-II-Studie CABOSUN zeigte nun zusätzlich auch eine Überlegenheit von Cabozantinib gegenüber Sunitinib in der Erstlinie des mRCC.
Lange wurde um den Kompromiss zur Schwangerenkonfliktberatung gerungen. Mitte der 1990er Jahre war es endlich so weit. Die katholische Kirche machte zuerst mit, stieg dann aber aus der staatlichen Beratung wieder aus. Sie vergibt keine Beratungsscheine.
Für kieferorthopädische Behandlungen wenden die Krankenkassen pro Jahr mehr als eine Milliarde Euro auf - doch der medizinische Nutzen sei nur unzureichend erforscht, kritisiert nun der Bundesrechnungshof.
In Sachsen-Anhalt gibt es jedes Jahr 450 Studienplätze für angehende Mediziner. Doch zu wenige wählen eine Zukunft als Hausarzt - und zu viele gehen aus Sicht der Landesregierung in ein anderes Bundesland. Eine neue Quote bei der Bewerberauswahl soll das ändern.
Im Februar erschien im Lancet eine landesweite Studie aus Frankreich, die an über 1 Mio. Demenz-Diagnosen zeigt: Alkohol-Abusus ist der größte modifizierbare Risikofaktor für Demenz, insbesondere für early-onset Formen.
Oft hakt es bei Behandlungen, weil Ärzten Informationen fehlen. Was hat ein Patient zum Beispiel bisher verschrieben bekommen? Große Krankenkassen wollen bei Angeboten via Smartphone aufs Tempo drücken.
Lässt sich durch eine einfache Ansicht der Netzhaut auch das kardiovaskuläre Risiko abschätzen? Der menschliche Blick reicht dazu scheinbar nicht aus, sonst hätten wir schon ein entsprechendes Screening entwickelt. Aber wie gut schlägt sich ein Computer?
Etwa die Hälfte der Weltbevölkerung ist nach Schätzungen mit Helicobacter pylori (H pylori) infiziert. Wenn die H.-Seropositivität in irgendeiner Weise mit dem Risiko für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes zusammenhängt, hätte das somit weitreichende Folgen. Jetzt wurde die mögliche Assoziation zwischen Magenkeim und Diabetes im Rahmen einer großen prospektiven Kohortenstudie aus China untersucht.
Gelbfieber, Malaria oder Hepatitis A: Die Planung einer Fernreise ist oft der Anlass, sich über tropische Infektionsgefahren zu informieren und durch Reiseimpfungen vorzusorgen. Die in Deutschland empfohlenen Standardimpfungen geraten häufig erst dann wieder ins Bewusstsein.