Rheumatische Erkrankungen, zu denen u. a. die Rheumatoidarthritis, die Myositis, die systemische Sklerose oder auch Formen der Vaskulitis gehören, scheinen mithilfe von Autoantikörpern als Biomarker diagnostisch und prognostisch nachverfolgbar zu sein.
Die Hausarztpraxen stehen weiterhin vor Fragen und Problemen, was den Praxisalltag und seine Organisation betrifft. Im esanum Livestream “COVID-19 in der Praxis” gab es Infos und Gelegenheit, einige der wichtigsten Punkte zu besprechen.
Die primärpräventive Verschreibung eines Medikaments führt bei vielen Patientinnen und Patienten zu nachlässigem Verhalten in Bezug auf ihren Lebensstil. Dadurch kann die Wirkung des verordneten Medikaments wieder zunichte gemacht werden.
Schilddrüsenhormone fördern unmittelbar die Bildung von Nervenzellen im Lern- und Gedächtniszentrum des Gehirns. Das belegen Forschungen der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und der University of Edinburgh erstmals.
Bei der Allergiediagnose könnten Blutentnahmen und unangenehme Toleranztests auf der Haut bald der Vergangenheit angehören: Ein Forschungsteam zeigt, dass auch im Nasensekret ausreichend Allergie-Antikörper für eine Diagnose gemessen werden können.
In einer aktuellen Studie aus Wuhan wiesen 40 von 88 Erkrankten mit schweren COVID-19-Verläufen neurologische Symptome auf. Ob die zerebrovaskulären Ereignisse eine direkte Infektionsfolge sind, muss weiter untersucht werden.
Einem Forschungsteam ist es gelungen, die kurzen neuronalen Fasern mit Hilfe der Magnetresonanztomographie (MRT) im lebenden menschlichen Gehirn sichtbar zu machen.
Die Reproduktionsrate gilt als eine wichtige Marke, um den Verlauf der Ansteckungswelle in Deutschland beurteilen zu können. Auch politische Entscheider blicken unter anderem auf diese Zahl. Nun wurde ein besonders niedriger Wert errechnet.
Eine Untersuchung von zwölf portugiesischen Patientinnen und Patienten mit chronisch-entzündlicher Darmerkrankung (IBD) und 16 IBD-freien Kontrollpersonen hat gezeigt, dass IBD-Erkrankte perinatal einer statistisch signifikant erhöhten Metall-Zufuhr ausgesetzt waren.
Monitoring-Systeme zur Erfassung der Intensivbetten-Kapazitäten sind seit Kurzem eingerichtet: Analog dazu entwickelte die Deutsche Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU) ein fachspezifisches Monitoring.
Draußen strahlt die Sonne und viele von uns sind an die eigenen vier Wände gebunden. Die derzeitige Corona-Krise fordert aber genau das. Während draußen Alles immer ruhiger wird, wird es im Inneren vieler Menschen immer unruhiger – und das bietet auch neue Chancen.
Derzeit fragen sehr viele, ob ihre Haustiere auch an COVID-19 erkranken können oder eine Übertragung des neuartigen Coronavirus durch die Tiere auf den Menschen stattfindet. Wird der "Stubentiger" besonders für medizinisches Fachpersonal jetzt zum Problem?
Eine aktuelle Studie untersuchte den Einfluss einer Gewichtszunahme sowie des Body-Mass-Index (BMI) auf das krebsspezifische, das kardiovaskuläre sowie das Gesamt-Überleben bei Männern nach einem überstandenen lokalisierten, nicht-metastasierten Prostatakarzinom.
Menschen, die sich vor der Corona-Krise regelmäßig zwei bis dreimal pro Woche bewegt und Sport getrieben haben, trainieren derzeit eher mehr, während jene, die nicht oder nur unregelmäßig körperlich aktiv waren, sich jetzt noch weniger bewegen. Zu diesem ersten Ergebnis kommt eine kurzfristig organisierte weltweite Studie mit 6.300 Teilnehmenden.